#DeDi – Der nächste Rückschritt?

Ich habe mich mal wieder aufgerafft, und in dem Buch von Sabine-Tschainer-Zangl weitergelesen (Demenz ohne Stress). Just als es um Beschäftigung ging, und die Autorin von einer Patientin erzählte, die drei Minuten lang den Tisch abwischen konnte um dann verloren desorientiert vor sich hin zuschauen, schwang meine SchwiMu ein kaltes Bügeleisen um Handtücher zu bügeln…

Der Krux an der Sache: Sie weiß sehr wohl, dass ein Bügeleisen heiß zu sein hat, kann dann aber den Stoff des Bügelbretts nicht vom Handtuch unterscheiden und bügelt somit das Brett. Mit großer Verwunderung und Frustration, leider, stellte sie dann fest, dass das Eisen ja gar nicht heiß ist, und das man so ja unmöglich bügeln könne! Tja also war das „alte“ Bügeleisen (12 Jahre) defekt geworden. Um den Frust abzubauen, drückte ich ihr dann Besen und Kehrblech in die Hand, dass sie ihr Zimmer fegt und im Anschluss wischen sollte; hat geklappt^^ Langsam, aber immer hin.

Neulich war sie ja völlig durch, da war sie der Überzeugung, dass sie keine Kinder hätte, also das mein Mann, der Sohn von ihrem verstorbenen Mann sei. Am nächsten Morgen fraget sie mich, ob ich wüsste, dass Stephan IHR Sohn sei… ehm ja…

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