#DeDi – Hot Dog-Massaker

Der Titel ist lustiger gewählt als die Situation war, denn wenn ein verdammter Hot Dog dir die ganze Tragweite der Hirndegenartion zeigt, ist es schwer, am Essenstisch nicht in Tränen des Mitleids auszubrechen.

Wir hatten uns alle drei wieder gefangen nach den letzten aufregenden Wochen und wurschteln so vor uns hin. Man hat es akzeptiert und das Beste draus gemacht. Aber zusehen, wie eine erwachsene Frau, die selbst mal mehrere Wirtschaften geführt hat, einen Hot Dog mit den Fingern zerpflückt, tat meinem Mann und mir echte in der Seele weh. 😦

Das hier wird übrigens auch vorerst (?) der letzte Demenz-Dienstag, denn am Ostermontag (wenn das online geht,a also seit gestern) fahren die beiden nach Niedersachsen. Mein Mann kommt bei meiner Mama unter und kann am Haus kräftig arbeiten, sonst wird das mit dem Einzug dieses Jahr nix^^ Meine SchwiMu geht freiwillig! wieder in das Pflegeheim.

Meine geheime Hoffnung ist ja, dass es ihr dort sehr gut gefällt, und sie freiwillig dort bleibt. So können wir an den Wochenenden in Ruhe zu ihr und vllt was unternehmen, solange sie noch mobil ist. Und sie ist gut versorgt und unter Gleichgesinnten. Denn unser großes Manko ist: Wir haben keinerlei Berührungspunkte; unabhängig von der Erkrankung. Die Dame hängt mit mir Wäsche auf und ab, räumt den Geschirrspüler aus (mit mir), wischt den Tisch ab und ihr Geschirr, saugt ihr Zimmer, wenn man sie darum bittet. Und sonst sitzt sie vor dem TV 😦 Small Talk ist Tagesformabhängig möglich; manchmal auch etwas Weltlage, aber die ist natürlich belastend!. Da finde ich es besser, sie ist in der Einrichtung, hat dort gleichaltrige, mit gleichen Themen und se hat jemanden den sie umsorgen kann. Am Tagesprogramm hatte sie ja bisher nicht teilgenommen. Vllt ändert sich dass, wenn sie nun länger dort ist.

Käme sie dennoch zurück ins Haus, wäre das WIEDER eine Umgewöhnung! Und wenn wir pech haben, will sie nicht zurück, wenn wir es zeitlich und psychisch nicht mehr können, und sie wirklich muss! Aber wir müssen abwarten, und ich muss meinem Mann vernünftig zureden, denn aus falschem Mitleid ist einfach niemandem geholfen.

Nilarii

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#DeDi – Alles auf Anfang?

Wir kommen also in unserer Wohnung an: Große Verwirrung. „Das sieht ja so ähnlich aus wie da wo ihr mich abgeholt habt. hatte ihr den selben Architekten?“

„Nein, Mama, das ist unserer Wohnung, wir haben hier auch schon vor her drin gewohnt.“

„Aha“ „Muss trotzdem erstmla gucken wo was ist.“

Sie lief also durch die Wohnung guckte sich um guckte zum Fenster raus.

Und irgendwie geistert jetzt wieder die ganze Sache mit Österreich und dem Erbe usw. durch ihren Kopf und Stephan ist schon wieder ganz genervt ihr hundert Mal am Tag das selbe zu erzählen. Die erste Nacht war wie zu erwarten unruhig. Irgendwann rief sie dann und ich stand auf, ich war eh wach -,-. Da seien Leute in ihrem Zimmer. Er stellte sich heraus, es war die Spiegelung des TV im Fensterglas. Also gut, Vorhänge zuziehen.

Sie entschuldigte sich dann auch am nächsten Tag nochmal für die Aktion aber ja ist halt so, war klar dass das irgendwann kommt.

Autofahren üben will sie auch schon wieder. Stephan zeigt ihr dann verschiedene Verkehrsschilder, die sie nicht mehr zuordnen konnte. Er ist dann mit ihr so verbleiben dass er mal bei der Örtlichen fahrschule nach Extra Stunden fragt…. ( was wir natürlich nicht machen, sondern es einfach aussitzen, wie immer)

Uns wurde auch nahegelegt, eine höhere Pflegstufe zu beantragen. Das Wäre dann Pflegegrad 4. denn wenn wir ehrlich sind, sie bekommt nichts mehr allein hin 😦 Aber so haben wir sie „übernommen“.

Am Mittwoch letzte Woche war Stephan mal ausgegangen, bevor echt noch laut wird. Aber gut, sie wird auch wieder ruhiger…

#DeDi – „Mir war halt langweilig“

Mit diesem Satz, brachte meine SchwiMu den Raucherbalkon zum Lachen, als wir in der ersten Woche fast täglich kurz bei ihr waren damit sie sich eben nicht abgeschoben fühlt, und scheinbar hatte das auch ganz gut geklappt… Wir standen als auf dem Balkon, einige Schwestern ebenso und erzählten uns, dass SchwiMu des nächtens ihre Bettdecke abzieht. (ja das kennen wir auch schon^^) Und sie so ganz trocken: „Ja mir war halt langweilig.“ Die Dame, die Nachtdienst hatte fand das natürlich nur bedingt lustig aber alles in allem kamen wohl alle ganz gut mit ihr aus.

Sie hatte sich schnell noch „ärmere“ Menschen gesucht, die sie trösten konnte. Einen alten Herren „schob“ sie am Rollsuhl ein Stück weit mit. Der Herr war aber wohl sehr sehr schwerhörig uhn nach einigen Metern rollte er allein weiter, da sie ihn nicht verstand bzw. er sie gar nicht wahrgenommen hatte, dass sie ihm helfen wollte^^

Das wir gerade unser Haus umbauen, hatte sie scheinbar verstanden, denn schnell wollte sie uns wieder weg haben, damit war was schaffen.

Nur ab der Woche zwei wirkte sie etwas genervt von den Leuten, denn die Einrichtung teilt sich in Senioren und Erwachsene mit geistiger Behinderung. Muss man abkönnen…

Am Abholtag dann völlig durch den Wind: ja wohin fahren wir denn? warum dauert das denn diesmal so lange? etc.

Und seit dem liegen unsere nerven wieder blank…

#DeDi- Mit Demenz auf „großer“ Reise

Seit wir wieder von unserer Hau-Ruck-Aktionam haus hier im Ländle angekommen sind isses gerade wieder ganz schlimm.

Aber mal von Vorn:

Am Tag vor der Abreise, hatten wir ihr mehrfach erklärt was nun kommt; nach Empörung und geduldigen Erklärungen unsererseits hatte sie sich dann ihrem Schicksal ergeben. Am Abreise Tag dann neuerliche Verwirrung, wohin es denn nun gehe. Wieder Erklärungen.

Wir fahren los. Ich als Beifahrer vorn, sie Rückbank hinten bei Gepaäck und Kater (der zum Glück geschlafen hat). Irgendwann dann rasten, weil Pipi…. Ich war froh, das der Rastplatz so leer war, denn die Dame hatte vergessen, wie man von der Rückbank aus, aus dem Auto steigt (3 Türer leider, aber Hauptsache Stern vorne drauf^^). Das war echt ehm lustig..? Nicht. Auf der Weiterfahrt saß ich dann hinten.

Am Ziel angekommen, eine große gemischte Einrichtung wieder großes Drama und Tränen und beleidigt sein. Als wir dann die Einrichtung verlassen haben, mussten wir aber auch erstmal ein Tränchen verdrücken, dann war schon echt bemitleidenswert, sie da so hilflos und nicht-verstehend zurück zulassen!

Aber wir konnten uns nun um unser Haus im harz kümmern…

#DeDi – Schlafen?

Schlafen ist super, und gesund, nur doof wenn du keinen oder wenig bekommst^^

Schlafgeschichten:

Die ganze letzte Woche schon war meine Schlafqualität nicht gut, zu kurz zur unterbrochen…

Und dann dann kommt mein Kater UND SchwiMu an und da is die Nacht gelaufen. „Der Kater kann doch nicht raus, da isses doch so kalt!“ Also haben mein Mann und ich getrickst: Wir lassen den Kater erst raus wenn sie in ihrem Zimmer ist. Ubd dann bleibt der auch die ganze Nacht draußen, damit ich schlafen kann. (Wir haben keine katzenklappe, da Paterre mit Balkon).

Nun ist folgendes geschehen. Ich war am Dienstag schon völlig durch, da ich Montags wieder mal nicht gut einschlafen konnte. habe mich also Dienstag recht früh zu Bett begeben. Wirklich geschlafen habe ich um 3.00 in der Früh -,- Mein Mann war beim haus oben, ich war mit SchwiMu allein und sie wollte allein ins Bett. Okay dachte ich testen wir es aus, ob sie das hinbekommt. Ergebnis: Nein^^ Um zwei Uhr hab ich sie dann ins Bett gebeten; ich musste MIttwoch ja nicht arbeiten, aber Trotzdem! Ich habe sie dann hakt allein draußen auf dem Balkon erwischt, wie sie rauchen wollte! Also war der Tag auch gelaufen. Donnerstag dann wieder Frühschicht um 7.00 Uhr. war okay^^ (Stephan war am MIttwoch abend wieder heim gekommen)

Freitag auf Samstag kam dann noch der Knaller: Es war alles sehr unruhig, der Kater, die SchwiMu alle waren ständig am hin hin her trappeln. (ich hatte an dem Tag Spätschicht). Der Kater wollte raus, die SchwiMu wollte das aber nicht und sie labert den Kater die ganze Zeit voll, er solle doch rein kommen und zu uns gehen etc. Wieder mal um drei Uhr in der Früh stand sie dann plötzlich angezogen! im Flur. Oh Gott, dachte ich jetzt bitte keine Rhythmus Verschiebung.

Stephan ist dann aufgestanden und hat ihr erklärt, dass es mitten in der Nacht sei und das jetzt Schlafenszeit sei. Sie hat sich dann auch beruhigt und wieder umgezogen.

Am Samstag hing ich dann verständlicherweise in den Seilen 😦 In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten wir den Kater wieder rausgelassen; und prompt hat sie ihn mauzen gehört -,- also ging des Nachts die Schlafzimmertüre bei uns auf der Kater kam herein gestiefelt; ich bin aufgestanden habe den blöde Balkontüre zu gemacht, damit wir am Morgen nicht alle erfrieren in der Küche, weil sie den Tür nicht zu bekommt -,-

Argh! Ich mache drei Kreuze, wenn wir irgendwann ne Katzenklappe haben, bzw. jetzt bald wärmere Temperaturen haben und wir die Balkon Tür offen lassen können (hoffentlich!)

geräderte Grüße

Nilarii

#DeDi – Der nächste Rückschritt?

Ich habe mich mal wieder aufgerafft, und in dem Buch von Sabine-Tschainer-Zangl weitergelesen (Demenz ohne Stress). Just als es um Beschäftigung ging, und die Autorin von einer Patientin erzählte, die drei Minuten lang den Tisch abwischen konnte um dann verloren desorientiert vor sich hin zuschauen, schwang meine SchwiMu ein kaltes Bügeleisen um Handtücher zu bügeln…

Der Krux an der Sache: Sie weiß sehr wohl, dass ein Bügeleisen heiß zu sein hat, kann dann aber den Stoff des Bügelbretts nicht vom Handtuch unterscheiden und bügelt somit das Brett. Mit großer Verwunderung und Frustration, leider, stellte sie dann fest, dass das Eisen ja gar nicht heiß ist, und das man so ja unmöglich bügeln könne! Tja also war das „alte“ Bügeleisen (12 Jahre) defekt geworden. Um den Frust abzubauen, drückte ich ihr dann Besen und Kehrblech in die Hand, dass sie ihr Zimmer fegt und im Anschluss wischen sollte; hat geklappt^^ Langsam, aber immer hin.

Neulich war sie ja völlig durch, da war sie der Überzeugung, dass sie keine Kinder hätte, also das mein Mann, der Sohn von ihrem verstorbenen Mann sei. Am nächsten Morgen fraget sie mich, ob ich wüsste, dass Stephan IHR Sohn sei… ehm ja…

#DeDi – Langeweile

So, da bin ich wieder:

Worauf ich ja sogarnicht klarkomme: Was in aller Welt passiert im Gehirn wenn man: Eine Christbaumkugel nicht von einem Tannenzweig unterschieden kann? (Wir wollten Baum schmücken, bzw abschmücken^^), man dreimal um einen Flecke Cola DRUMHERUM wischt, man 20 Minuten 30 cm Boden staubsaugt…

Der Frau ist gerade leider stinken langweilig, zu unserem Leidwesen^^ Da die Dame nun keinerlei Hobbys in dem Sinne hat bleibt nur: Haushalt -,- Wir überlegt: Gut drücken wir ihr nen Besen in die Hand, kann sie ihr Zimmer kehren; hab sie dann einfach die ganze Wohnung kehren lassen; aber um die verdammte Zwiebelschale drumherum gefegt 😛 Dann gings ans Wäsche abnehmen, und wieder aufhängen, morgen darf sie dann Badetücher „bügeln“. natürlich ohne heißes Bügeleisen. Ich überlege, ob sie meine Küchenschränke abwischen sollte..? Das klingt jetzt wieder arg gemein, ich weiß, aber seit Dienstag isses echt nervig mit ihrer „Kann ich was helfen“-Nummer… JEDES Mal wenn einer von uns in der Küche ist… Ich werde versuchen fürn Sommer, wenn drecks Corona weniger wird, ne Tagespflege zubekommen. dann isse aufgeräumt, hört und sieht was anders und wir können durch schnaufen.

Und zum Thema weggehen: Ja, die Dame möchte so oft essen gehen, weil sie raus kommt. jap, kein Ding verstehen wir. Aber nun isse ja so „anhänglich“ dass sie nicht weg will, wenn ich nicht mit dabei bin. Denn ich sagte zu Stephan: „Ihr könnt doch auch mal Nachmittag runter ins Kaffee oder so. „ne das geht doch nicht, Antje muss doch mit!“ Sie versteht nicht, dass ich auch einfach mal meine Ruhe haben möchte, wenn ich doch eh schon den ganzen Tag mit kranken Menschen zutun habe und viel bla bla habe….

Das Nestelkissen, was wir ihr besorgt haben hat sie noch nicht angenommen. Ein Nestelkissen ist ein Kissen, bestückt, mit Kleinkram,wie Knöpfen, Reißverschluss Taschen, verschiedenen Stoffen etc. woran die Demenzpatienten herum nesteln können, anstatt an ihrer Kleidung. Aber das kommt wahrscheinlich, wenn die Krankheit weiter fortgeschritten ist, denn momentan weiß sie damit nichts anzufangen.

Ich mache auf alle Fälle drei Kreuze, wenn es Frühjahr wird und wir mit ihr raus können!

Schöne Woche

Nilarii

#DeDi – Wenn des Nachts

das Telefon klingelt und die Leitstelle für den Hausnotruf dran ist, weißt du, dass die dringend den Lichtschalter mit einem Zeitschalter versehen musst, oder den Hausnotruf woanders hinstellen^^ Aber nach einem Kontrollblick ins Zimmer war alles geklärt und im grünen Bereich.

Momentan ist mein Mann wie zu erwarten viel unterwegs, somit bin mit ihr allein, und wann immer ich ihr etwas zu essen und zu trinken gebe, kruschltelt sie anschließend ganz nervös in ihrer Handtasche auf der Suche nach Bargeld, welches sie mir unbedingt geben möchte 😉 Ich nehme das dann an, und Stephan tut es ihr im geeigneten Moment wieder ins Portmonaie.

Unser Balkon hat leider einen neues Brandfleck -,- Aber das sollte mit der Versicherung zu klären sein. Das ist im Moment so das Einzige, was mir Kopfzerbrechen bereitet später im Haus, die Raucherei…

Und unser Puzzle ist heute „zerstört“ worden 😉 Wir haben ja versucht mit ihr zu Puzzeln, aber ne ist gar nicht ihrs, also hat Stephan allein weiter gemacht. Und irgendwie war sie heute Mittag sehr unruhig und wollte „was aufräumen“ tja dabei hatte sie dann die Puzzle-Matte erwischt 😛 das war ihr ganz arg unangenehm, dass nun alles hinüber ist. Zum Glück war dann der Geschirrspüler fertig, da habe ich sie da dann mit ausräumen lassen…

Ansonsten.. ja WC Reinigung müssen wir natürlich hinterher sein, aber sonst ist nach wie vor alles sehr gut händelbar 😉 Na und der Kater ist nach wie vor der beste Freund 😀 Wenn er am Abend aktiv wird wird Schwiegermuttern auch aktiv und sucht ihn ständig, streichelt dann mal wieder den dunklen Teppich, statt den Kater, aber zumindest läuft sie dann mal etwas. Ich denke, wenn sie SO noch etwas durchhält, und wir uns im haus später wirklich einen Welpen zulegen geht da die Post ab xD Mir ist natürlich klar, dass diese Konstellation anstrengend wird, aber sie reagiert einfach ganz toll auf Tiere, warum also nicht nutzen?..

#DeDi-Bilder im Kopf. Nicht.

Das Leben mit meiner an Demenz erkrankten Schwiegermama gestaltet sich bisher recht ruhig und unkompliziert.

Die Dame ging und geht gerne Essen. Das ist das was sie früher gern gemacht hat; also lädt sie uns regelmäßig dazu ein. Wir kommen der Bitte hin und wieder nach, wir haben ja im Nachbarort auch unsere Stammlokal^^ Demnächst gehts aber mal zum Chinesen…

Das Essen selber gestaltet sich in sofern eingeschränkt, dass sie ein Messer überfordert, deshalb wird alles klein geschnitten, so dass sie es nur mit der Gabel anpieksen braucht. Aber sie isst ja soo kleine Portionen, da sind wir nun dazu übergegangen, sie isst einfach von mir mit^^. Aber wehe wir sind zu Hause, da ist vor ihr kein Keks und kein Dominostein sicher 😉 Aber soll sie doch essen, wenn es ihr noch schmeckt. Ich hoffe es bleibt ihr (und uns) erspart, nicht mehr zu wissen, wie man isst…

Neulich nach dem Essen beim Griechen: Sie geht in die Küche, schaut sich suchend um. Ich gehe hinterher, da ich eh hin musste und fragte, was sie denn möchte. Als Antwort bekomm ich: „Ich suche was trockenes.“ Ähm ja, da steht man ersmla da und es rattert in meinem Kopf: „Willst du etwas trocken wischen?“ „Ne“ Sie gestikuliert hilfesuchend. Ich bekomme Panik. Sie schaut sich in der Küche um, ihr Blick trifft auf die.. Verpackung mit den Doppelkeksen 😛 „Das da hab ich gesucht!“ Sagt sie freudig und fragt ob si sich einen nehmen darf. „Ja klar.“ antworte ich…

Aber ernsthaft… von „was trockenes“ auf „Keks“ zu kommen da sind vielen Ecken notwendig, aber zumindest hab ich was gelernt^^

Der Grund, warum sie essen gehen möchte: Sie möchte mich in der Küche entlasten. Fun fact an dieser Stelle: Mein Mann, also ihr Sohn kocht 😉 Aber da ist nun mal dieses Bild im Kopf, dass die Frau in der Küche steht…

Und wo wir gerade bei Bildern sind:

Neulich streichelte sie ganz verzückt den Kater… Nur das der Kater bei mir im Schlafzimmer lag und vor sich hin schnarchte. Stattdessen streichelte sie das Hasenfell, und wunderte sich, warum „der Kleine“ so gar nicht reagierte. Als ich dann ins Wohnzimmer kam, fragte sie mich: „Du Antje, ich bin mir nicht sicher. Das was ich da streichle ist nicht der Kater oder?“ Ich so:“ Ähem, Neee. aber wenn s dich beruhigt ist doch alles gut!“ Wir mussten beide lachen…

Ich finde daran sieht man sehr gut, was im Kopf an Verbindungen verloren geht. Da sieht und fühlt man ein Fell, aber der Rest zum Unterscheiden, was Fell und was echtes Tier ist fehlte in dem Augenblick. Oder auch der Keks: Sie wusste dass der Keks trocken ist, konnte mir aber nicht mitteilen, dass sie entweder Hunger/Appetit hat um mir so auf die Sprünge zu helfen. Das Wort „Keks“ war einfach weg…

Das mal zum Thema Bilder im Kopf oder auch nicht…

Nilarii

#DeDi – Ankommen

Mein Mann müsste mit seiner Mama demnächst hier daheim ankommen.

Heute waren die beiden wohl auf der Bank, da war dann das Thema: Wo ist der Stift? Wo muss ich unterschreiben?

Den Stift hat sie dann in ihrer Hand „gefunden“. Und unterschrieben hat sie naja… nicht da wo sie sollte^^ Aber es ist ne Unterschrift drauf. Unterschrift bezeichnet hier ein unlerserliches steifes Gekrakel. Denn fein Motorik scheint auch schon sehr gelitten zu haben.

Die Wohnung blitzt, sofern das möglich ist zwischen Umzugskartons und Taschen aber da müssen wir jetzt alle durch.

Am Donnerstag hat sie gleich einen Termin bei einem Allg. Mediziner zum durchchecken, denn die Dame war so denken wir seit zwei Jahren nicht beim Arzt! Medikamente müssen ggf verschrieben werden etc.

Ich lasse mich jetzt mal überraschen…

Nilarii