Spaziergang

Mit Wandern ist es dieses Jahr nicht so, also machen wir Minirunden, auch altmodisch Spaziergang genannt. Wir starten immer direkt von unserer Haustür in sämtliche Himmelsrichtungen.

Neulich waren wir „hinterm Haus“… Von unserem Balkon aus sieht man auf eine Weidefläche mit Obstbäumen und abgestecken Weiden für Pferde und ein Wegenetz Kreuz und Quer.

Wir liefen also erstmal Richtung Sportanlage außerhalb des Ortes und bogen rechts ab vorbei am Turnierfussballplatz und an der Tennisanlage.

Würde man den Weg weiter gehen, käme man wieder zur Straße, wie wir feststellten und drehten umund bogen link sab Richtung Obstbäume und Weiden. Gemütlich genossen wir die Aussicht und begutachteten Die Pferde und… das zottelige Etwas was da noch herum stand. Esel? Maultier? Keine Ahnung sah aber sehr lustig aus.

Nach gut ner Stunden oder etwas länger waren wir wieder daheim und futterten lecker Eis 😀 Simpel aber schön!

Unser Dorfbrunnen
Blick vom unseren Balkon

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Keine Septemberwanderung und: Baumsetzling geschenkt bekommen

Nun hatte ich mich ja echt gefreut auf den Sonntag gestern und was ist: Mein man holt sich lieber ne Bronchitis. Und alleine wandern mit lauter Fremden ach ne k.A hatte dann auch keine Lust.

Gestern morgen hat mein Mann dann seine Liquid Verpakung geöffnet für seine E-Zigaretten und da kommt nen Baumsetzling vom Vorschein! Der Karton stand da aber nun schon zwei Tage ergo sah das ca. 30cm Hohe Bäumchen etwas gestresst aus, weil trocken. Tja was macht man nun damit erstmal ordentlich gießen und raus an die frische Luft und Sonne. Dann Bestimmung der Baumart überhaupt…. Internet sei Dank sind wir fündig geworden ich tippte dann auf Erle, und ein FB-Freund bestätigte das bzw konkretisierte: Eine Schwarzerle. Okay nun haben wir hier eine Schwarzerle, die eigentlich gerne an Gewässern wächst mitten auf der rauen Alb. Ich erfuhr von dem FB Kontakt dass man daraus auch einen Bonsai machen könnte. Aha okay dachte ich mir eine stolze 30m Hohe Erle zurecht gestutzt auf dem Balkon zum Bonsai. Ich hadere noch mit mir muss sagen. Bonsai an sich ist faszinierend und es gibt wunderschöne Exemplare aber ach ich bin nicht so der Typ der sich gegen die Natur stellt. Ich werde mich einfach schlau lesen und das Bäumchen bei mir überwintern lassen und dann entscheiden ob ich ihn weitergebe oder ob ich mich an das Experiment Outdoor.Bonsai wage.

Erstmal braucht der aber nen größeren Topf neues Substrat und etwas Gartenvlies gegen den Frost sicherheitshalber.

In diesem Sinne schöne Woche

Nilarii

Anders als geplant

ging unsere Wanderung heute direkt vor der Haustür los, barfüßig.

Mein mann war am Wochenende nicht gut drauf. seine Depression hat reingekickt. Heute Mittag wollten wir ja eigentlich los… pustekuchen. Ging nicht. Letzlich hat er sich aber aufgerafft so dass wir die kleinen Wege hier um den Ort laufen konnten. Dass er dies barfüßig tuen wollte war rein intuitiv von ihm aber richtig! So hat er seinen Körper gespürt und konnte sich auf anderes konzentrieren. Fotos gab es demnach keine, weil das so spontan von ihm war,zumal es auch einfach nicht der Zeitpunkt war. So schlimm war es schon lange nicht mehr 😦

Unsere eigentlich September-Wanderung machen wir also wenn das Wetter noch mitspielt nächstes Wochenende.

Nach ner knappen Stunde waren wir wieder daheim. Ihm ging es dann um ein vielfaches besser! 😀

Schönen Start in die Woche!

Nilarii

Wanderbericht #02, August

Wanderbericht #02, August- Hayingen durchs Glastal zur Wimsener Höhle (360hM)

Letztes Wochenende war es wieder soweit: Wanderzeit!

Diesmal ging es vom Luftkurort Hayingen ca. 6km zur Wimsener Höhle und auch wieder zurück.

Aber starten wir von vorn:

Anders als man denkt

Dieses mal starteten wir nicht in aller Herrgottsfrühe, sondern ganz gemütlich so gegen 10.00 Uhr. Nach ca.23 min erreicht man Hayingen. Einen Luftkurort mitten im „Biosphären Gebiet Schwäbische Alb“

Laut unserem Büchlein, worin ich diese Tour entdeckt hatte, sollten wir in der Nähe einer Bushaltestelle starten. Wir kamen aus Richtung Pfronstetten, also das südliche Ende des Ortes und fanden schnell den Parkplatz „Leihen“ an dem auch im Winter die Loipe startet.

(c) A.Niggl

Wir stellten unser Auto also dort ab und orientierten uns nach der Ausschilderung und unserer Outdoor Active-App.

Der Weg führte uns entlang der Straße die wir gekommen waren. Rechts die Straße links Wacholder und anderer Beerensträucher, dahinter Wiesen,Felder, und Obstbäume. Der Weg war breit genug, dass man aneinander vorbei laufen konnte, wenn jemand entgegen kam. Irgendwann bog man dann nach links ein und ließ die Straße hinter sich und steuerte auf den Wald zu.

Die Ausschilderung war noch in Ordnung.

Es passierte uns aber tatsächlich, dass wir eine kurze Strecke „falsch“ liefen, weil das Schild ganz schlecht zu sehen war und auch der Weg recht zugewachsen war.

Allgemein ist die Beschilderung etwas dürftig nachdem man vom Straßenpfad weg ist.

Ich war ja stets der Meinung wir müssten am „Hayinger Brückle“, eigentlich DER Startpunkt nach Wimsen, vorbei kommen, aber wir sich herausstellte, waren wir generell etwas anders gelaufen wie es der Guide vorsah.

Wir liefen also durch den Wald, es war übrigens ein Buchenwald, und plötzlich ging es bergab. Es hatte in den Tagen zuvor geregnet und der Untergrund war feucht. Das „Problem“ war einfach, der Weg war ausgewaschen und mit vielen losen Steinen bestückt und demnach teils recht rutschig! Festes Schuhwerk ist ein Muss, wenn man da heil herunter möchte. Ich mit meinen ausgelatschten Halbschuhe, ja das war etwas grenzwertig!

Ich war so auf den Boden fixiert, dass ich kaum Gelegenheit hatte mich um zu schauen.

Unten angekommen kam von links ein breiter Kiesweg, mit der Ausschilderung „Hayingen 3km“ nach rechts ging es weiter zur Höhle. „Aha!“ dachten wir. also eigentlich wären wir den breiten gemütlichen Weg gekommen, da die Tour als „Leicht“ gekennzeichnet war. So hatten wir abenteuerlich abgekürzt 😉 Auf dem Rückweg aber wollten wir diesen breiten Weg gehen.

Heißbegehrtes Ziel

Der Weg den nun folgte war ein breiter mit Kies befüllter Wanderweg. Rechts Wald links Felder. Wir merken schnell, dass wir uns Wimsen nährten denn der Strom an Mitwanderern und Radfahrern nahm stetig zu!

Bevor man zum Parkplatz Wimsen kommt kreuzt man Schloss Ehrenfels, welches man für Events mieten kann. Das Schloss ist im Besitz von Roland Freiherr von Saint-André.

Unmittelbar vor dem Parkplatz zur Höhle läuft ein Fluss, der einen den restlichen Weg begleitet.

Wir hatten diesmal sogar Proviant mit, den wir aber gar nicht brauchten.

Aus der Weite sahen wir dann schon leuchtendes Metall. Der Parkplatz war gerammelt voll am Sonnatg. E-Bikes noch und nöcher rollten an uns vorbei. Mit der Ruhe war schlagartig vorbei!

Wir hatten geplant im Gasthaus Rose zu essen, aber keine Chance an einem Sonntag in der Ferienzeit.

Jeder Schattenplatz war belegt und die Kellner*innen hechteten durch die Reihen. Wir entschlossen uns für Kaffee und Kuchen, denn auf der Wiese gegenüber des Gasthofes war ein Kuchenhäuschen aufgebaut an dem es selbst gebackenen Kuchen mit Bioobst aus der Region, Kaffee und Bier und Radler gab. Natürlich Zwiefalter Radler, naturtrüb, denn es ist echter Zitronensaft drin. Zwiefalten ist nur einen Katzensprung entfernt und hat seit 1725 eine Klosterbrauerei, mit einem sehr beliebten Regional Bier.

Wir standen also in der Sonne bei einem abgedeckten Brunnen, der als breiter Tisch diente und aßen unseren Kuchen, tranken Kaffe bzw. mein Mann trank sein Bier und Radler. Nachdem wir uns gestärkt hatten gingen wir noch zum Kiosk rüber und kauften noch zwei Stocknadeln für unsere Wanderstöcke

Die Schlange für die Bootszufahrt in die Höhle war nicht zu verachten., denn die Wimesner Höhle ist nur mit dem Boot zu befahren. Sie bietet Fledermäusen Schutz und Heimat und Im Winter wird dort auch der Christstollen gelagert und „gereift“. Von Wimsen aus, kommt man gut in sämtlichen Himmelsrichtungen durchs Lautertal, durchs Glastal, nach Zwiefalten, mit seinem Kloster und seinen tollen aber überlaufenen Weihnachtsmarkt. Für das leibliche Wohl sorgt Familie Tress, die den Gasthofe Rose ihr Eigen nennen, und dort Bio-und Regionalprodukte in ihren Gerichten verwenden. Auch das Catering auf Schloss Ehrenfels,wenn man dort Events hat übernehmen sie.

Nach dem Kauf der Stocknadeln machten wir uns gleich auf den Rückweg, in der Höhle waren wir nicht, denn wir kennen sie ja schon.

Die Bank im Schatten die wir zuvor gesehen hatten war nun frei und so setzten wir uns dort in Ruhe hin und genossen die Ruhe und gönnten unseren Füßen etwas Pause.

Hinterher ist man immer klüger

Irgendwann gingen wir weiter. Uhren hatten wir keine dabei maximal das Handy aber Zeit war uns unwichtig. Wie geplant gingen wir diesmal den breiten Kiesweg weiter, der führte aber lange durch die Sonne vorbei an Feldern und Weidegebiet. Auch ein Maisfeld haben wir später gesehen.

Als wir den Berg wieder rauf gelaufen waren, wie gesagt gute 360HM, entdeckten wir das Hayigner Industriegebiet aufblitzen in der Sonne.

Wie sich später herausstellte liefen wir nun von Norde her in den Ort und mussten durch das Örtchen durch. Im Guide war nun genau diese Route beschrieben, die wir auf dem Rückweg genommen hatten.

Im Nachhinein betrachtet war mir unsere Hin-Tour aber lieber, abwechslungsreicher und kühler als stumpf dem breiten Kiesweg zu folgen.

Um 15.20 waren wir wir wieder daheim.

Meine Olympus Kamera hatte ich diesmal eingepackt jedoch passt das mit dem Stock nicht, und ich ging ohne Stock. Ich hab überlebt, und habe wieder schicke Bilder mitgebracht:

Ein Besuch lohnt sich definitiv, wenn man in der Gegend ist! Ist man schlecht zu Fuß, kann man auch mit dem Auto bis zur Höhle auf den Parkplatz aber ich rate jedem, der laufen oder Radeln kann sich diese schönen Wege zugönnen. Vom Hayinger Brückle aus ist es der kürzeste Weg aber auch wunderschön durch den Wald. Wer wenig geübt ist sollte unseren Rückweg nehmen, durch Hayingen durch und dem breiten Kiesweg folgen. Wer es lieber waldig mag kann so laufen wie wir aber dann unbedingt feste schuhe einpacken und hoffen, dass es nicht regnet ;). Und nicht an einem Sonntag, denn da isses voll 😛

Nilarii

Wanderbericht: Raintal-Rundweg, Me5

Raintal-Rundweg bei Meßkirch, Me5 und Campus Galli

Start mit Hindernissen und ohne Kamera

Wir starteten gegen 7.00 daheim und fuhren ca. eine ¾ Std. zum angegebenen Parkplatz in Langenhart. Besagter Parkplatz gehörte aber leider zu einem Hotel und war somit für uns nicht zu gebrauchen. Unsere App „Outdooractive“ zeigte uns einen weiteren Parkplatz an. Wie sich herausstellte, einen Parkplatz beim Feuerwehrhaus etwas weiter unten im Ort. Wir stellten unser Auto dort ab, schnappten unseren Rucksack und Wanderstöcke und los ging es!

Der Weg, markiert durch einen dicken Runden orangefarbenen Kreis war immer sehr gut ausgeschildert. Man konnte sich gar nicht verlaufen! Anfangs ging es über eine Asphaltstraße, entlang von Weizenfeldern. Ca.1 Kilometer. Dann aber kam der Weg in den Wald.

Die breiten und gut gepflegten Waldwege machten die 5-6km sehr angenehm zum laufen. Die Wege waren wohl frisch mit Mineralkies aufgefüllt. Ebenso war nirgends Müll zu entdecken.

Der Wald selber war Nadelwald, mit Farnen, hin und wieder sah man kleine Buchen, moosbewachsene Böden,Totholz und Äste mit Moos. Irgendwann kamen wir an einer großen Felswand vorbei mit darunter aufgestellten Bänken und Feuerstelle zum grillen Von da an, entdeckte man immer wieder Felsen und Gestein Am Wegesrand oder versteckt im Wald. . Steigungen gab es keine, nur eine ganz sanfte Absteige die man aber kaum wahrnimmt.

Das Wetter spielte gut mit: angenehme 20/21° Celsius und bedeckter Himmel aber trocken von oben. Zuvor hatte es in der Nacht geregnet, man sah noch nasse Blätter und tolle Tropfen an den Ästen. Der Boden war feucht, aber nicht rutschig.

Vom Insektensterben merkten wir nichts, denn wir mussten uns gehörig gegen Bremsen und Mücken zur Wehr setzen! Eine Bremse hat mich natürlich erwischt, am ungeschützten Mittelfinger. Da ich aus leidvoller Erfahrung weiß wie empfindlich ich darauf reagiere hatte ich mir letztes Jahr einen elektrischen Stichheiler gekauft, der mit Hitze dem frischen Insektenstich zu Leibe rückt. Er hat mir auch dieses Mal gute Dienste geleistet! Der Finger wurde zwar geschwind dick, aber ich denke, ich habe das Schlimmste verhindert.

Man achte auf den Mittelfinger…

Aus Fehlern lernt man

Ich habe ja nun an sämtliches Erste Hilfe-Zeugs gedacht: Pflaster, Schere, Verband, Zeckenzange, Blasenpflaster… Nur nicht an Traubenzucker oder nen Apfel, denn mein Mann klagte nach der Hälfte der Strecke über Hunger und Zittrigkeit! Manche doofen Erfahrungen muss man wohl machen, auch wenn man 100 Blogs übers Wandern liest und überall steht: Mach dir ne verdammte Liste!

Die Kreuzung mit dem Premiumwanderweg „Bettelküche“ bestand darin, dass wir entweder rechts abbiegen konnten oder links normal „unseren“ Rundweg gehen konnten. Aber da mein Mann zu der Zeit schon seinen Hunger kundgetan hatte machten wir keine Wegexperimente sondern gingen schnurtracks dem orangen Kreis nach. Somit verpassten wir dann sicher auch den Aussichtspunkt zur Burg Falkenstein. Der Rundwanderweg.. tja war ein simpler Rundwanderweg mit guter Beschilderung schnuckeliger Waldpassage aber eben auch keine fetten Highlight bis vllt. auf die gewaltige Felswand und eine gemütliche größerer Grillhütte.

Der letzte Kilometer Richtung Langenhart gingen dann wieder über Asphalt, diesmal am Maisfeld vorbei.

Mittagessen wie im Mittelalter „Campus Galli“ Karolingische Klosterstadt Meßkirch

Mit dem Auto ging es dann zum Mittagessen.

Gegessen haben wir im „Campus galli“ bei Meßkirch. Das Campus galli ist eine Nachbau einer Klosterstadt, wie sie im 9Jh im Meßkirch existierte. Alles dort wurde und wird wie vor 1200 Jahren hergestellt und gebaut, auch ähnlich gekocht. Für mich gab es Linseneintopf mit Alblinsen, ner Kräuterwurst und selbst gebackenen Brötchen und naturtrüber Apfelschorle. Mein Mann gönnte sich ein Bier, Kräuterwurst im Brötchen und im Anschluss noch ein großes Dinnede mit Käse. Bevor uns die Müdigkeit völlig überrannte schlenderten wir übers Gelände denn der Eintritt will genutzt sein. Das Projekt läuft seit gut 10 Jahren als Verein und wird am Wochenende von Ehrenamtlichen Handwerkern bebaut. Auf dem Parkplatz zählte ich bei unserer Ankunft 4-5 Reisebusse.

Das Wetter war mittlerweile aufgeklart und die Sonne schien. Es wurde warm! Wir gingen zur Holzkirche, die gerade verputzt und gestrichen wurde, blieben beim Drechsler stehen, begutachteten die Holzarbeiter die in Mühseliger Kleinarbeit aus Runden Stämmen eckige Balken schlugen, schauten beim Seiler vorbei und besuchten Ziegen,Schafe und Schweine. Ebenso den Schindelmacher. Auf dem Rückweg überquerten wir den „Acker“ mit Kräuetrgarte und gingen zurück zum Auto. Wir hatten nicht alles gesehen aber da ich nun auch durch das essen und das Schlendern völlig platt war wollten wir heim. Aber der Campus läuft uns nicht davon und beim nächsten Besuch ist sicher wieder etwas geschaffen was zuvor noch in Arbeit war!

Auf dem Weg zum Parkplatz sah ich aber schon die gewaltigen dunklen Wolken, die sich kurzer Hand über uns auf der Heimfahrt entleerten.

Zusammenfassung:

Positives: sehr gut ausgeschildert, gepflegte breite Wege durch den Wald, wenig Anstieg bzw Abstieg. Ob der Weg zu anderen Tageszeiten mehr frequentiert ist weiß ich nicht. Wir haben zwischen 8.00 uhr und 10.30 uhr keine Menschenseele getroffen. Für Anfänger geeignet? Ja!

Negativ: wenn man sich am Asphalt stört, dann sind die beiden kurzen Strecken entlang der Äcker nicht so toll. Die Parkplatzsuche war etwas „schwierig“. Die App „Outdooractive“ unterscheidet da scheinbar nicht ob Privatgrund oder nicht, schade.

Vielen Dank für´s rein schauen und ich hoffe ich konnte einen Eindruck vermitteln. Wenn ihr mal in der Nähe seid und ihr euch für mittelalterliches Handwerk etc interessiert unbedingt vorbei schauen!

Den Weg Me5, fanden wir übrigens über das Internet „Wanderkompass“

Nilarii

Bilderflut sortieren

während ich eigentlich nur die Fotos von heute vom Handy ganz oldschool mit Kabel auf den PC, bzw die externe übertragen wollte sah ich diese unglaubliche (unnötige^^) Masse an altern Bildern auf meinem Smartphone und dachte so: „Hm ich könnte mal ausmisten. und Platz schaffen, denn die eine oder andere Wanderung kommt dieses Jahr noch. Dann zwar hoffentlich mit „großer“ Cam, aber ein Handy auf dem es Platz hat, für Insta Fotos und co. hat, ist ja auch fein.

Der Wanderbericht folgt dann im Laufe der Woche und vom Harzurlaub sind ja auch noch ein zwei Touren offen. Die neue Tour für nächsten Monat haben wir auch schon klar gemacht…. aber wie heißt es so schön: nach Eins kommt zwei…. usw.

ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Wochenende?

Morgens auf dem Weg zur Arbeit (c) A.Niggl

Nilarii

Raintal-Rundweg, Me5

bei Sigmaringen. 7,8km sollens morgen sein. Wir starten mal leicht.

Start- und Endpunkt sind sind der Ort Langenhart.

Ich möchte gegen 7.00 Uhr loslaufen, wenn es noch kühl ist. So dass wir gegen Mittag zur Ruhe finden. Ob wir Essen mitnehmen oder dann irgendwo einkehren weiß ich noch nicht. Wenn wir einkehren dann eher in Sigmaringen, wo übrigens auch ein hübsches Schloss ist 😉

Fotografisch werde ich mich selbst limitieren. 263 Bilder dürfens werden. Hab gelesen, dass sich der Weg einen Abschnitt mit dem Premiumwanderweg „Bettelküchenspur“ teilt. Da bin ich ja mal gesapannt! Burg Falkenstein soll man wohl sehen, und eine schöne Sicht über das Donautal; wir lassen uns überraschen. Eine Sehenswürdigkeit gibts es natürlich auch: Campus Galli in Meßkirch.

Das Campus Galli ist ein Bauvorhaben mit Mitteln und Möglichkeiten wie vor 1200 Jahren. Dort entsteht seit ein paar Jahren eine Klosteranlage wie sie im 9.Jh. zu finden war!

Das Wetter soll regnerisch werden, was uns aber nicht von unserem Plan abhält 😀

In diesem Sinne schönes Restwochenende!

Nilarii

Harzurlaub 2019-Burg(ruine) Sachsenstein

Neben dem Zisterzienserkloster in Walkenried bzw zwischen Walkenried un Bad Sachsa gibt es noch ein anderes sehr sehr altes Gemäuer: die Burg Sachsenstein von Heinrich dem IV.

Wir starteten direkt daheim und schlugen den Weg über den Geiersberg ein. Auf dem Geiersberg finden u.A Osterfeuer Walpurgis, und Oldtimertreffen statt. Eine Minigolfanlage und ein Kiosk sind vor Ort.

Blick rechts vom Weg entlang des Geiersbergs (c) A.Niggl

Weiter ging es wieder zum Hirseteich:

Hirseteich
weiter durch den Wald (c) A.Niggl

Auf halbem Weg mussten wir umdrehen denn der war versperrt, weil dort jemand seine Pferdekoppel/Weide mitten über den Weg gezäunt hat O.o. Links oder rechts vorbei ging nicht, also Retour in Richtung Priorteich.

Baumstamm mit Pilzen im Hintergrund der Priorteich. (c) A.Niggl

Der Teich selber ist nicht komplett als Badeteich zu er schwimmen. Ein festgelegtes Gebiet mit Rot-Weißer kette dient der sichtbaren Abgrenzung. Zu meiner Zeit also vor noch gut 11 Jahren herrschte dort reger Badebetrieb mit Kiosk und Sprungbrett. Mittlerweile gibt es leider keinen Bademeister und somit auch keinen Steg mit Sprungbrett mehr. Der Kiosk wird sporadisch bedient/aufgemacht. Aber ach ne das ist irgendwie traurig wenn man sieht wie ihm Heimatort alles vor die Hunde geht. (Der Badeteich ist da nicht das Einzige, wie ich bitter feststellen musste) Vielleicht kommen wir eines Tages zurück mit genügend Eigenkapital und Ideen :).

Es folgen mehrer Meter durch den Wald auf dem Karstwanderweg. Der Karstwanderweg im Harz erstreckt sich über 207 km. Karst beschreibt wasserlösliches Gestein. Im Harzraum ist das Gips anstatt Kalk z.B.

mehr dazu auf: https://karstwanderweg.de/

Irgendwann waren wir am Ziel. Gefühlt 1,5 std vielleicht, evt sogar weniger! Hab nicht zur Uhr geschaut.

Viel ist von der stolzen Burg nicht übrigt vom Heinrich 😉

Also Wenn jemand mal im Süd Harz unterwegs ist zwischen Walkenried und Bad Sachsa lohnt sich der Weg zur Ruine auf alle Fälle wi ich finde. Wir waren auch die Einzigen die zu der Zeit dort waren. Ist also kein Massenpilgerweg. Der Weg führt komplett durch den Wald mit Wald und Feldweg, aber auch über die eine oder andere Wurzel! Startet man vom Parkplatz „Priorteich“ in der Nähe Bad Sachsas geht direkt in den Wald. Startet man in Walkenried gehts je nach dem von wo man startet kurzes Stückchen Ortschaft/Asphalt

Vielen Dank fürs vorbei schauen!

Nilarii

Harzurlaub 2019 -Köhlerhütte

Das hier wird ein privater Urlaubsbericht, keine Bewertungen zu Wegen oder Gastro oder sonstiges. .

Köherhütte Stemberghaus in Hasselfelde

Bevor wir jedoch dort ankamen ging es kurios los: Wir wollten auf den „Großer Knollen“. Ein Berg im Harz (wer hätte es gedacht) in der Nähe des Stätdchen Sieber bei Herzberg. Also alle Mann ab ins Auto und los ging die wilde Fahrt! ca 45min. Am ersten Parkplatz angekommen. Stellte mein Vadder fest: „Hm ne falscher Platz umdrehen wieder runter die Straße“ gesagt getan. Am 2. Parkplatz angekommen ausgestiegen umgeguckt, Karte gechekt…. „Hm der Berg ist hier nirgends ausgeschildert“ murmelte Mama. Dennoch sind wir einfach mal los gelaufen…

Nach kurzer Zeit drehten wir abermals um! Ich lief noch den Barfusspfad und stieg ins Auto. Die Stimmung war noch! amüsiert…

Am 3. Parkplatz angekommen

lasen wir dann endlich Schilder: „Großer Knollen“ Juchu! dachten alle und trabten los. Ich schlenderte mit der Kamera im Anschlag hinterher und wollte Fotos machen, da sah ich ganz versteckt: Großer Knollen MONTAG RUHETAG! Ich brach in… lautes Gelächter aus und pfiff die anderen 3 bzw. 4, mit Hund, zurück. Mein Paps meinte spöttisch: „Tolle Parkplätze haben wir gesehen nun können wir wieder nach Hause.“ Er erntete einen bösen Blick von Mama^^

Wir disponierten also um: 45km in die andere Richtung nach Hasselfelde zur Köhlerhütte, wo wir eigentlich am Dienstag hinwollten. Abmarsch ins Auto…

Angekommen und erstmal lecker deftig Essen und ein 2. Mal wurde es deftig beim bezahlen 😉 Aber man hat ja Urlaub. Draußen auf dem Gelände waren Kettensägenkunstwerke zu sehen, denn jedes Jahr finden dort Wettkämpfe statt.Ebenfalls jedes Jahr gibt es das traditionelle Köhlerfest. Mit Brauchtum aus dem harz, anzünden der Kohlenmeiler Essen und Trinken etc.

Die Suche nach Stepmelstelle 63

Ich verliere mich schon wieder in Kleinkram^^ Na auf alle Fälle wollten wir nach dem Essen noch zur Stempelstelle 63 (Die Schöneburg) für die Harzerwandernadel. Mama guckte nochmal Karte und bald ging es los. vorher hielten wir noch bei einem kleinen Tiergehege mit Ziegen, Häschen,und Federvieh. Wir marschierten also so los, und nach ka. ner Stunde oder weniger kamen wir ein eine große Kreuzung. Und da standen sie wieder meine mama, mein Papa und mein Mann und diskutierten wo lang wir nun sollten. Mein Papa marschierte auf gut Glück weiter und kam nach ein paar Minuten wieder und setzte sich schweigend auf die Bank und beobachtete wie sich Stephan mit seiner Schwiegermama bald an die Köppe ging. nach 15 Minuten pause für mich hatten sie den Weh endlich gefunden, bzw Stephan, mein Schatz hatte ihn gefunden. Denn wären wir nach Mama gegangen wäre unser Standpunkt 2km weiter nördlich gewesen…

Wir liefen also weiter, nun wurde der Weg sehr steil und schmal und sehr sonnig^^ Aber man schnaufte sich so hoch. Irgendwann, wir hatten die Hoffnung fast aufgegeben, da war sie zu sehen die Aussichtsplattform und die Hütte mit der Stempelstelle 63, Die Schöneburg mit Blick ins Tal nach Altenbrak. Nach einer Pause traten wir den Rückweg an bzw es ist ja ein größerer Rundweg der wieder an der Köhlerei endet. ich war dann noch versucht in den Tümpel zu springen konnte mich aber gerade noch davon abhalten 😉

Um kurz nach 18 Uhr waren wir wieder am Startpunkt angekommen. so gegen 14 Uhr rum sind wir glaube ich los gelaufen. Am Auto was getrunken und ab heim. Es folgen noch ein paar Bildchen:

Ich habe noch viele Bilder mehr aber das sprengt den Rahmen 😉 Also es gibt sie die Stempelstelle 63!

Harz Urlaub 2019 – Walkenried

Meine Eltern wohnen im Südharz. Walkenried um genau zu sein. Walkenried ist ehemaliger Grenzort 3 km entfernt ist schon „Osten“. Ein Schild am Ortsausgang erinnert an die getrennte Zeit Deutschlands. Walkenried hat ein schönes Kloster, Zisterzienser Kloster seines Zeichens. Davon steht aber nicht mehr so viel, lediglich Kapelle mit Doppeltem Kreuzgang, in dem Gottesdienste und Konzerte abgehalten werden. Vor ein paar Jahren wurde ein Museum im Rest des Gemäuers errichtet. Mehr dazu einfach im Internat mal googeln, denn um unser schönes Kloster soll es hier nicht gehen 😉

teile der Klosterruine (c) A.Niggl

Am Anreisetag haben wir nicht mehr viel gemacht, ausgeruht, gegessen und noch etwas spazieren gegangen. Ich kann doch nicht ohne „meine“ Teiche. Walkenried war ursprünglich Sumpfgebiet. Erst die Mönche haben das Gebiet trocken gelegt. So entstanden eine Vielzahl an Teichen: Hirseteich, Höllteich, Röseteich, Affenteich, Eckteich, Priorteich ( Badeteich der leider langsam vor die Hunde geht), Andreasteich… da fehlen glaube noch zwei oder drei^^ Am Vorletzten Tag waren wir nochmal um Walkenried unterwegs zur Burg Sachsenstein, aber auch da gibt es einen extra Beitrag

2006. Klassicher Blick auf den Höllteich und Walkenried vom Höllstein aus. (c) A.Niggl

Sonntag dann lecker Kaffe und Kuchen und im Anschluss Grillen mit Omma und Oppa. Ab Montag ging es dann los mit den Wandertouren. Aber da ich kein Freund von riesen langen Texten bin werde ich die Wanderungen wohl einzeln wiedergeben. lieber noch ein paar Bildchen:

die Abendstimmung am Teich genutzt (c) A.Niggl
(c) A.Niggl
(c) A.Niggl

In diesem Sinne bis demnächst.

Nilarii